Klönschnack November 2017

Klönschnack Oktober 2017

Klönschnack 16. August 2017

Klönschnack 13. Juli 2017

Klönschnack 08.06.2017


Bezahlbarer Wohnraum auch auf Pellworm Mangelware

Lebhafte Diskussion mit Özlem Ünsal (MdL) zum sozialen Wohnungsbau

Sehr gut besucht war der letzte Klönschnack des SPD Ortsvereins am 9. November. Das lag sicher auch an unserem Gast, der SPD-Landtagsabgeordneten Özlem Ünsal aus Kiel, die uns über Bedingungen und Möglichkeiten der Sozialen Wohnraumförderung berichtete. Özlem wies darauf hin, dass Wohnungsknappheit mittlerweile nicht mehr nur ein Problem der größeren Städte und Ballungszentren ist und sich auch nicht nur auf bestimmte soziale Schichten bezieht. Vielmehr ist die fehlende Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum ein großes Problem, das sich bis in die Mitte der Gesellschaft hinein erstreckt und auch schon Familien mit mittleren Einkommen betrifft.

Die Diskussionsteilnehmer stellten übereinstimmend fest, dass auch auf Pellworm akuter Handlungsbedarf besteht. Verfügbarer Wohnraum wird zumeist als Ferienwohnung vermietet, das Angebot für Dauermieter ist deswegen sehr knapp. Insbesondere fehlt es an preisgünstigem barrierefreien Wohnraum für ältere und/oder behinderte Menschen. Zu den Haushalten, die sich hier auf dem freien Wohnungsmarkt nur schwer mit Wohnraum versorgen können, gehören aber auch Arbeitnehmer/innen in Pflege, Gastronomie und Hotellerie (z.B. für den „Gesundheitshof Pellworm“), die dringend benötigt werden, um die wirtschaftliche Entwicklung auf Pellworm voranzutreiben. Diese Arbeitskräfte gehören zumeist zu den Niedrigverdienern, die große Mühe haben, von ihrem Gehalt Miete und Lebenshaltungskosten zu bestreiten - zumal die Preise für viele Produkte oft höher sind als auf dem Festland. In Zeiten des Fachkräftemangels wird es daher immer schwieriger für eine Insel, geeignete Arbeitskräfte zu gewinnen. Dem kann dadurch entgegen gewirkt werden, dass neben den sonstigen Vorzügen Pellworms günstiger Wohnraum als zusätzlicher Anreiz geschaffen wird.

Die Landesregierung hat das Problem des Wohnungsmangels erkannt und fördert die Errichtung solcher Wohnungen mit den Instrumenten der Sozialen Wohnraumförderung. Konkret funktioniert das so, dass Landes- und Bundesmittel als Darlehen und/oder Zuschuss zu den Baukosten gewährt werden und der Bauherr sich im Gegenzug verpflichtet, die Kaltmiete des geförderten Wohnraums (derzeit 4,85€/qm) für 20 bzw. 35 Jahre auf einem vorgeschriebenen niedrigen Niveau festzuschreiben. Da bei dem derzeitigen Niedrigzinsniveau und den enorm gestiegenen Baupreisen mit einem solchen Modell nur geringe Renditen erzielt werden können, haben Privatinvestoren kaum Interesse daran. Daher treten immer mehr Kommunen als Bauherren auf. „Dies ist naheliegend, denn Kommunen müssen keine Gewinne erzielen, sondern haben vielmehr die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass auch die sozial Schwächeren ein Dach über dem Kopf haben“, kommentiert Dethlef Dethlefsen.

Özlem berichtete, dass für den Kreis Nordfriesland in der Förderperiode von 2015-2018 fast 24 Millionen Euro zur Verfügung stehen, mit denen bislang 166 Wohneinheiten errichtet wurden. Auch Pellworm sollte sich möglichst zügig um diese Mittel bemühen und den sozialen Wohnungsbau vor Ort auf den Weg bringen!

Die SPD wird daher in die nächste Gemeindevertretersitzung einen entsprechenden Antrag einbringen, mit dem wir die Verwaltung auffordern, unverzüglich mit der Planung und Errichtung eines Gebäudes nach den Standards des sozialen Wohnungsbaus auf Pellworm zu beginnen. Wir hoffen dabei auf die Unterstützung der anderen Parteien.

Zum Schluss bedankte sich Norbert nochmals ganz herzlich bei Özlem Ünsal für den fundierten Vortrag und die Anregungen, die sie uns gegeben hat.

Abschließend ein Hinweis in eigener Sache: Ab nächstem Jahr findet der SPD-Klönschnack nicht mehr donnerstags, sondern an jedem zweiten Freitag im Monat statt. Wir treffen uns - wie bisher - im Café Anticus. Und wie immer freuen wir uns über eure Teilnahme, das nächste Mal am 12.1.2018.

Norbert Nieszery

Dethlef Dethlefsen


Intensive Diskussionen über spannende Insel-Themen beim SPD-Klönschnack

Erneut gut besucht war der Klönschnack der SPD Pellworm am 14. September im Café Anticus. Kein Wunder, standen doch wieder viele spannende Themen auf der Tagesordnung.

Gleich zu Beginn stellte der Vorstand das neue Logo des Ortsvereins vor, das von Andreas Albrecht mit Hilfe seiner Nichte Celina entwickelt worden war. Es fand einhellige Zustimmung unter den Anwesenden und wird ab jetzt der SPD Pellworm nach außen ein einheitliches Gesicht geben. Auch die im August dieses Jahres gestartete facebook-Seite (www.facebook.com/SPDPellworm/)

gefiel den Anwesenden sehr gut. Ein erster großer Erfolg bei facebook waren unsere aktuellen Meldungen über die Deich-Demo am 11. September, die uns viele likes und positive Kommentare gebracht haben. Ihr dürft uns auch gerne „liken“!

An dieser Stelle wurde von einigen Anwesenden die Frage aufgeworfen, wie es eigentlich so weit hatte kommen können, dass dem Deichgrafen Ernst-August Thams an diesem Tag nichts anderes übrig geblieben ist, als einen Protestaufruf zu starten, um die unsinnige Deichverstärkung zu Beginn der Sturmflutsaison in letzter Minute zu verhindern. Nachdem sich um 14.30 Uhr über 100 Pellwormer am Deich versammelt hatten, sah sich der Bürgermeister genötigt, demonstrativ (und ergebnislos) mit dem LKN zu telefonieren. Welche Aktivitäten der Bürgermeister als örtlicher Leiter des Katastrophenschutzes im Vorfeld der Demonstration unternommen hat, um die Sicherheit auf der Insel zu gewährleisten, bleibt unklar.

Fest steht jedenfalls, dass die Lorbeeren für die Verhinderung der gefährlichen Deichverstärkung, allein dem Deichgraf Ernst-August Thams für sein beherztes Vorgehen und den Pellwormer Bürgerinnen und Bürgern für ihre spontane Unterstützung zustehen. Sie haben den LKN zur Verschiebung der Baumaßnahme gezwungen. Gut gemacht! So geht bürgerschaftliches Engagement in einer funktionierenden Demokratie!

Ein weiteres brisantes Thema war die fortdauernde Auseinandersetzung um die Ausschreibung der Stelle des Kurdirektors. Gegen den Willen der SPD hatte der Bürgermeister hier Fakten geschaffen, so dass der Fraktionsvorsitzende Dethlef Dethlefsen und der Ortsvereinsvorsitzende Norbert Nieszery nur noch die Möglichkeit sahen, den Pellwormern mit einem Artikel im letzten „De Pellwormer“ wenigstens ihre Sicht der Dinge darzustellen.

Die Reaktion des Bürgermeisters war eine wütende und sehr unsachliche Email an Dethlef.  Partei und Fraktion der SPD erklärten sich daraufhin solidarisch mit Dethlef und wiesen die haltlosen Vorwürfe entschieden zurück. Insbesondere stellten sie heraus, dass die Kritik an dem Stellenbesetzungsverfahren immer sachlich vorgetragen worden ist und der Bürgermeister niemals persönlich angegriffen worden war. Um wieder zu einem normalen politischen und menschlichen Umgang miteinander zurück zu kehren, machte die SPD in ihrem Schreiben ein Gesprächsangebot an alle anderen politischen Parteien. Zwar hat die WGP dieses Gesprächsangebot zur Verbesserung des politischen Klimas auf der Insel umgehend angenommen, aber leider fehlt bis heute jedwede Reaktion von Seiten der CDU und des Bürgermeisters.

„Wir bedauern diese Verweigerungshaltung sehr!“  betonten Norbert und Dethlef, „Um in der Sache voran zu kommen, müssen die politischen Kontrahenten auch von Zeit zu Zeit über grundlegende Dinge miteinander beraten, und zwar bevor man spaltende Gräben nicht mehr zuschütten kann. Unsere Tür steht jedenfalls offen, falls sich die CDU und der Bürgermeister doch noch zu einem klärenden Gespräch durchringen können.“

Der nächste Klönschnack der SPD Pellworm findet am 12.10.2017 um 20.00 Uhr im Café Anticus statt, Gäste sind selbstverständlich wie immer herzlich willkommen.

Norbert Nieszery

Dethlef Dethlefsen


Kinderbetreuung und Altenpflege – Interessante Impulse für Pellworm

Sozialministerin Stefanie Drese beim SPD - Klönschnack

Trotz des schönen Sommerwetters war das Café Anticus am Abend des 16. August gut gefüllt. Kein Wunder, denn zum Klönschnack des SPD-Ortsvereins war dieses Mal auf Einladung von Norbert Nieszery und Dethlef Dethlefsen ein ganz besonderer Gast erschienen: die Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern verbringt sie ihren wohlverdienten Urlaub auf unserer Insel und war ganz begeistert von all dem, was Pellworm für große und kleine Urlauber zu bieten hat.

Doch auch ernste Themen standen an diesem Abend auf der Tagesordnung. Die Ministerin berichtete zum einen von der Herausforderung, ausreichend Kinderbetreuungsplätze in einem strukturschwachen und ländlich geprägten Land wie Mecklenburg-Vorpommern bereit zu stellen – ein Thema, das auch auf Pellworm eine wichtige Rolle spielt. Als derzeit schwierigstes Problem bezeichnete sie den Fachkräftemangel im Bereich der Erzieherinnen und Erzieher - ein Problem, das sich auf einer Insel natürlich verschärft darstellt.

Interessant war zu erfahren, wie das Land Mecklenburg-Vorpommern hier gegensteuert, nämlich durch eine Reform der Erzieher-Ausbildung. Bislang ist es ja so, dass angehende Erzieher/innen 4 Jahre lang eine Ausbildung durchlaufen, für die sie auch noch Schulgeld bezahlen müssen. Man muss schon viel Enthusiasmus und Liebe zum Beruf mitbringen, um diesen Weg einzuschlagen, so die Ministerin. Um mehr jungen Menschen – übrigens vermehrt auch Männern! – diesen Beruf schmackhaft zu machen, wird in Mecklenburg-Vorpommern zum einen die Ausbildung um ein Jahr verkürzt, zum anderen auf das Schulgeld verzichtet und zudem eine Ausbildungsvergütung von 1.000 € gezahlt. Die Ausbildung wird künftig außerdem stärker in der Kita selbst stattfinden und damit mehr Praxisanteile enthalten. Trotzdem werden die Elternbeiträge nicht steigen und auch die Kommunen müssen nicht mehr Geld in die Hand nehmen. Die Kita-Träger, die an dieser neuen Art der Ausbildung teilnehmen, teilen eine frei gewordene Vollzeitstelle in bis zu drei Ausbildungsstellen auf, so dass unterm Strich nicht mehr Personalkosten anfallen als bisher.

Die anwesenden Gäste waren sich einig, dass diese Reform der Erzieher-Ausbildung, die in Mecklenburg-Vorpommern sehr gut angenommen wird, ein interessantes Vorbild auch für Schleswig-Holstein sein dürfte, wobei das langfristige Ziel eine ganz und gar beitragsfreie Kinderbetreuung sein muss!

Das Problem des Fachkräftemangels stellt sich im Bereich der Alten- und Krankenpflege noch verschärfter dar, denn – wie allgemein bekannt – werden wir immer älter und gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Mit anderen Worten: Der demographische Wandel ist in vollem Gang.

Die Folge: Auch in der Pflege herrscht ein großer Mangel an Fachkräften. Dennoch muss auch dort für die Ausbildung noch Schulgeld bezahlt werden. Erst im Jahre 2020 wird dieses Schuldgeld bundeseinheitlich abgeschafft. Umso wichtiger ist es, dass ländliche Räume – und damit auch die Insel Pellworm – attraktiver werden für Pflegepersonal. Das Wichtigste, was die Kommune tun kann, um im bundesweiten Wettbewerb um Fachkräfte nicht abgehängt zu werden, ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf auch für Pellworm, da waren sich die Anwesenden einig. Zum Thema „sozialer Wohnungsbau auf Pellworm“ werden wir demnächst eine öffentliche Veranstaltung anbieten, um sowohl die Notwendigkeit bezahlbaren Wohnraums zu diskutieren, aber auch um über staatliche Fördermöglichkeiten zu informieren.

Wir halten Euch auf dem Laufenden und bedanken uns nochmals ganz herzlich bei Stefanie Drese für den informativen und unterhaltsamen Abend. Der nächste Klönschnack findet am Donnerstag, den 14.9.2017 um 20.00 Uhr im Café Anticus statt.

Norbert Nieszery

Dethlef Dethlefsen


Lebhafte Diskussion über die Zukunft der Insel

Zum nächsten Klönschnack kommt die Sozialministerin aus Mecklenburg-Vorpommern

 

Am 13. Juli 2017 fand wie im letzten Pellwormer angekündigt der SPD-Klönschnack statt. Wir haben uns sehr gefreut, dass neben zahlreichen Mitgliedern auch viele Pellwormerinnen und Pellwormer da waren, die nicht der SPD angehören. Bis spät in die Nacht haben alle angeregt diskutiert und dabei Ideen für die Weiterentwicklung unserer Insel gesammelt.

Wichtiges Thema war zunächst die immer noch nicht besetzte Stelle des Kurdirektors für Pellworm. Gemeinsam sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass diese am höchsten dotierte Planstelle der Gemeinde Pellworm mit einem neuen Stellenprofil versehen werden muss. Dies sollten die Fraktionsvorsitzenden zusammen mit dem Bürgermeister und dem Interims-Kurdirektor erarbeiten, und dann der Gemeindevertretung vorlegen. Ziel muss es sein, diese Stelle so zu gestalten, dass sie künftig die gesamte Insel vermarktet – also nicht nur den Tourismus im Blick hat, sondern auch alle anderen wichtigen Branchen der Insel wie z.B. die Fischerei , die Energiewirtschaft und die Landwirtschaft. Der neue Stelleninhaber bzw. die neue Stelleninhaberin soll – mit anderen Worten - Inselmarketing betreiben und nicht nur Tourismusmarketing. Bei einem strukturellen Defizit des gemeindlichen Haushalts von 2,6 Mio. Euro pro Jahr ist es zwingend notwendig, mehr Wertschöpfung vor Ort zu betreiben, z.B. durch Veredelung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte.

Das sind zwar keine ganz neuen Ideen, aber durchgesetzt haben sie sich bislang nicht.  Ideologische Grabenkämpfe, die es vielleicht in der Vergangenheit in dieser Frage gegeben hat, helfen nicht weiter, darin waren wir uns einig. Wir freuen uns deswegen auf einen offenen, vorurteilsfreien Dialog mit allen – insbesondere mit den Landwirten-, die die Inselwirtschaft ebenfalls weiterentwickeln und intensivieren wollen! Nie war die Zeit dafür so gut wie heute, da immer mehr Menschen auf gesunde Ernährung und einen bewussten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen achten und bereit sind, dafür auch Geld auszugeben. Hier liegt wirklich großes Potential für eine positive wirtschaftliche Entwicklung unserer Insel.

Ein weiteres Thema war der Soziale Wohnungsbau, der angesichts des Fachkräftemangels zum wichtigen Standortfaktor geworden ist. Wenn es keinen bezahlbaren Wohnraum gibt, werden Arbeitgeber – egal ob im Tourismus, in der Pflege oder in anderen Branchen - große Schwierigkeiten haben, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, die auf der Insel arbeiten wollen. Deswegen ist es zwingend notwendig, den Bau von bezahlbaren Wohnungen in Angriff zu nehmen, zumal es üppige Zuschüsse von Seiten des Landes  bzw. des Bundes dafür gibt. Und wenn sich kein privater Investor dafür findet, weil ihm die Rendite immer noch zu niedrig ist, dann muss die Gemeinde als Bauherr auftreten.

Neben vielen anderen Themen wie z.B. Pflege, medizinische Versorgung, Kultur, Glasfaser-und Infrastrukturausbau, über die wir später berichten werden, haben wir uns insbesondere mit der Kinderbetreuung befasst. Auch hier gibt es erhebliche Defizite. Das zeigt sich darin, dass einige junge Familien trotz eines seit Jahren bestehenden Rechtsanspruchs keinen Platz für die Lütten finden, weder in der Krippe noch im Kindergarten. Auch das ist ein Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung der Insel. Denn welche jungen Leute, die kleine Kinder haben oder eine Familie gründen wollen, kommen noch auf die Insel, wenn einer von beiden wegen der fehlenden Kinderbetreuung nicht arbeiten gehen kann? Hier muss unbedingt rasch und unbürokratisch Abhilfe geschaffen werden.

Andere Bundesländer machen uns vor, wie das gehen kann. Deswegen haben wir zum nächsten Klönschnack prominenten Besuch eingeladen: Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, deren neues Kindertagesstättengesetz soeben durch den dortigen Landtag verabschiedet worden ist.

Es sind alle Pellwormerinnen und Pellwormer eingeladen, mit uns und Stefanie Drese zu diskutieren

am Mittwoch, den 16. August 2017 um 20 Uhr im Café Anticus.

Norbert Nieszery und Dethlef Dethlefsen

 


SPD-Ortsverein Pellworm sucht Ideen für die Insel

Der letzte Klönschnack des SPD-Ortsvereins fand am 8. Juni im Café Anticus statt. Zu dieser Sitzung waren auch einige Nicht-SPD-Mitglieder unsere Gäste, worüber wir uns besonders gefreut haben.

Zunächst beschäftigte sich der Ortsverein mit der Auswertung der Koalitionsgespräche auf Landesebene, die ja mittlerweile ihren Abschluss gefunden haben. Wir wünschen der Jamaika-Koalition von hier aus gutes Regieren. Allerdings erwarten wir insbesondere, dass möglichst zügig die Frage des „Helgoland-Stipendiums“ positiv entschieden sowie der Startschuss zum Ersatzbau der Grundschule, sowie zum Neubau des Kindergartens so schnell wie möglich gegeben werden. Anschließend berichtete der Fraktionsvorsitzende Dethlef Dethlefsen über die wichtigsten Punkte der Gemeindevertretersitzung am 14. Juni. Hier sprach sich der Ortsverein dafür aus, sich entschieden dafür einzusetzen, dass eine an den Bedarfen orientierte Ganztagsbetreuung im Kindergarten schnellst möglich erfolgt. Um das Verfahren zu beschleunigen, hat der Vorsitzende des Sozialausschusses Gerd Nommsen die Angelegenheit auf seinen Tisch gezogen, so dass sie schon auf der nächsten Sitzung intensiv beraten werden kann.

Zur nächsten Sitzung des Ortsvereins bat der Ortsvereinsvorsitzende Norbert Nieszery alle – Mitglieder wie Nicht-Mitglieder –, Themen zu benennen, die aus ihrer Sicht für die weitere Entwicklung der Insel von großer Bedeutung sind. Dabei geht es zum einen darum zu benennen, was erhalten bleiben muss und zum anderen zu beschreiben, was verändert werden soll. Es ist uns sehr wichtig, von möglichst vielen Menschen auf der Insel Anregungen zu erhalten. Deswegen würden wir uns freuen, wenn viele Pellwormerinnen und Pellwormer zu unserer nächsten Sitzung am 13. Juli kommen würden. Für diejenigen, die nicht dabei sein können, besteht die Möglichkeit, ihre Vorschläge auch direkt an Norbert zu schicken unter folgender E-Mail-Adresse: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Alle Anregungen werden dann am 13. Juli  ab 20 Uhr beim nächsten Klönschnack im Café Anticus diskutiert, gewichtet und in einen Maßnahmenkatalog aufgenommen. Dieser Maßnahmenkatalog wird ab Herbst 2017 in mehreren öffentlichen Veranstaltungen diskutiert. Er soll die Grundlage für das Arbeitsprogramm der SPD in der nächsten Gemeindevertretung sein, die am 6. Mai 2018 gewählt wird.

Wir halten euch auf dem Laufenden im nächsten Pellwormer.

Norbert Nieszery

Dethlef Dethlefsen


 

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